Willkommen auf meiner Blogseite von
www.einfach-im-moment-sein.at

I n V e r b u n d e n h e i t

Schreibend ich selbst sein

16.03.2024
Es ist an der Zeit, mich in meinen Farben zu zeigen – über meine Website hinaus. Ich habe meinen eigenen Youtube-Kanal erstellt: Einfach im Moment sein
4 Videos habe ich gewagt und ich mache weiter damit. 🙂

02.02.2024
Mich einlassen – auf mich selbst – auf den Moment in mir – ohne zu denken – einfach losgelassen – im Vertrauen.

Mein neues Gedicht heißt: Ich lasse mich ein
Zu finden auf www.einfach-im-moment-sein.at (Wortraum)

~~~~~~~~~~~~

17.11.2023

Gabriella’s Song
Quelle: www.absichtenderseele.de/frequenzclub

Mir ist ein Lied begegnet. Nicht nur die wunderbare tiefwirkende Stimme berührt mich zutiefst – auch der Text berührt mich sehr. Ich bin in diese Worte und deren Frequenz eingetaucht – einfach wunderbar und so wertvoll, dass ich es in meinen Blog aufnehme.
In diesem Lied finde ich mich wieder – was mir stets wichtig war und ist: „Ich will fühlen was ich lebe“.

Und hier nun der Text von Gabriella’s Song.
DANKE an die wunderbare Sängerin, dass ich das hier teilen darf:

~~~~~~~~~~~~

27.10.2023 – am Ende des Tages

Ein uralter Rosenstock

Am Ende des Tages trage ich ein wunderbares Gefühlsgeschenk in mir – eingeleitet durch das, mit dem ich aufgewacht bin.

Dieses „ich liebe mich“ schwingt von sich aus den ganzen Tag in mir. Und am Nachmittag plötzlich ist in mir: „ich bin schön“

Ja ich empfinde mich als schön. Eine Schönheit, an der äußerliche Bewertungen einfach abperlen. „Ich liebe mich“ ist eine Hingabe an mich selbst und das Leben, da ich bin. In dieser Hingabe liegt die wahre Schönheit, die schon immer da war und nun einfach da ist und ich mich als das fühle.

Mit dieser Herzens-Challenge erlebe / fühle ich mich wie eine Blüte eines uralten Rosenstockes, die mit ihrem zarten Duft / ihren samtigen Blättern / ihrer ureigensten Farbnuance sich mir ins Herz schreibt.

Ich habe mich noch nie auf diese Weise als schön gefühlt – so aus innen heraus schön – mich mit dem Herzen wahrnehmend.

Und dieser uralte Rosenstock erfährt eine Intensivierung – Worte einer Soulsister (www.absichtenderseele.de/frequenzclub) – sie wollen hier wirken in ihrer Herzenswahrnehmung und ihrem Herzensausdruck:

Ein uralter Rosenstock
dessen Duft beim Vorbeigehen
eine wahre Gefühlsexplosion erzeugt
und dessen Blütenblätter,
wenn man sie ins Trinkwasser gibt,
erfrischend, durch und durch belebend
und einem diesen zarten Duft
geschmacklich auch fühlen lässt!

~~~~~~~~~~~~

27.10.2023 – Tagesbeginn
Ich liebe mich selbst

Für was brenne ich? Für was stehe ich in der Früh auf? Was ist meine Lebensabsicht?
Was sich da aus dem Herzen in Worte fasst – klingt anfänglich crazy – weil noch nie das so gefühlt.

ICH bin der Grund – ich stehe in der Früh für MICH SELBST auf – ICH bin das größte Abenteuer meines Lebens.
Mit mir fängt alles in der Welt an, was ich mir für diese Welt und alle Lebewesen wünsche.
ICH bin der Samen, der als Blume in die Welt hineinblüht.

Eine gigantische Gefühlserfahrung nach dem Aufwachen (mit dem Einschlafen von „ich liebe mich“.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
ICH mit meiner Liebe zu mir bin sozusagen das Maß der Liebe zu anderen Wesen.
„Ich liebe mich selbst“ ist die Quelle der Liebe, ohne etwas tun zu müssen.

Welch ein Tagesbeginn!!

~~~~~~~~~~~~

21.10.2023
Einfach ausgedrückt

Seit Anfang Oktober tauche ich tiefer in eine Challenge in Sachen Herz mit vielen anderen Frauen im Frequenz-Club (absichtenderseele.de/frequenzclub) ein. Die vielen Impulse mit Aufgabenstellungen wirken sehr tiefgehend.

Ich bemerke plötzlich unausweichlich und glasklar: Ich liebe das, womit ich in meinem Leben die größten Probleme hatte – vor dem ich von Kindesbeinen an Angst hatte: mein Ausdruck, mich zeigen, gesehen und wahrgenommen werden. Hinter dieser Angst wohnte die Sehnsucht nach genau dem.

Und mit dieser Challenge blicke ich plötzlich wie durch ein Fenster in mein eigenes wunderbares Herz. Mit den Aufgaben trete ich ein und komme heim.
Mein Herz ist eine wunderbare warme Stube mit Kaminfeuer, eine Blumenwiese im Sommer, bunter Herbst und zartes Grün im Frühling.

Ich schreibe – denn MEINE Worte sind ein Momentum des Ausdrucks Wort für Wort in dieser Form.

Ausdruck im Wort ist ebenfalls Verkörperung – Verkörperung dessen, was ich gerade fühle und sich aus dem Unsichtbaren ins Sichtbare schenken will.

Mit Worten schenke ich – einfach so – gerade raus aus dem Herzen. Es sind „Pulse in Aktion“, die ich nicht (mehr) unterdrücken will – weil ich mich selbst damit unterdrücken würde.
Meines ist – nach den Übungen ganz klar – das Wort als Träger des Gefühlten. Wort ist für mich in Ausdruck gebrachte Frequenz.

Ich teile allein durch das jetzt Geschriebene Frequenz – egal, ob es wer liest oder was jemand dazu denkt!
Ich fass es nicht! Ich bin berührt von mir selbst ob dieser Erfahrung genau in diesen schreibenden Momenten – von Wort zu Wort!

Diese Challenge bewegt mein Herz – ich bin so berührbar – von mir selbst und ich fühle das Wunderbare in mir, das mich ausmacht, das ich bin.
Ich liebe es, wenn sich jemand mitteilt mit seinem „Momentum des Ausdrucks“. Es ist wie Nahrung für Selbstreflexion – Inspiration – Geschenk.
Zeigen wir uns mit all unseren Facetten, die uns ausmachen, bewegen, in diese Welt hineinwirken (nicht nur in kleinen Gruppen).

Durch uns drückt sich das Unsichtbare aus – und mit unserem Ausdruck aus dem Herzen „erheben wir das Sichtbare ins Unsichtbare“.

Ich bin im Augenblick durchflutet von Liebe – eine Energie durchströmt jede Faser meines Körpers und meines Fühlens.

~~~~~~~~~~~~

30.09.2023
Zwischen den Worten

Wieder ist es so, dass ich gehörte Worte nicht wiederholen könnte – und doch hörte ich zu – mit meinem Herzen. Und mir wurde etwas bewusst – in ein Gedicht verfasst:

Zwischen den Worten

STILLE
zwischen den Worten
SEIN
zwischen den Worten
ZUHÖREN
zwischen den Worten
SEIN IM ZUHÖREN DER STILLE
zwischen den Worten

Es sind nicht die Worte an sich, die wirken. Es ist der Wirk-Raum der Stille zwischen den Worten, der mich einlädt zum Fühlen und zum Sein.
Die Stille zwischen den Worten ist mit Gedanken nicht fassbar.
Zwischen den Worten tauchen wir ein und wieder auf.
Zwischen den Worten ist Vergehen und Entstehen in einem Moment.
Zwischen den Worten liegt Schöpfungsraum – ein Schöpfen aus der Quelle Worte.

Worte sind wichtig – wie unser Körper. Verbunden sein mit meinem Körper und aus dem heraus zuhören. Ein fühlendes Zuhören.

~~~~~~~~~~~~

22.08.2023
Worte und mein Gedicht

Es gibt Menschen, die nicht nur Worte sprechen – sondern deren Worte Träger von Frequenzen sind – die tief im Inneren des Zuhörenden ankommen und sogar inspirieren zu eigenen fließenden Worten.

Ich liebe die Wortfrequenzen von Anara Alexia Meyer-Kahlen (Newsletter – www.absichtenderseele.de – www.absichtenderseele.de/frequenzclub).
Und so formten sich gestern in Bezug auf den letzten Seelenpuls mit dem Thema „Der Ort des Vertrauens in dir“ gefühlte Worte in mir zu einem Gedicht – zu meinem momentanen großen Thema „Vertrauen“ – Vertrauen in mich selbst und in mein Leben.

Blume des Vertrauens

Sehnsucht des Blühens
in der Knospe Festigkeit.

Regentropfen sanft und stark
laden ein zum Blätterspüren.
Sonnenstrahlen warm und hell
der Knospe Festigkeit erweichen.

Die Knospe –
berührt von alle dem –
fühlt ein Weiten ihrer Blätter –
ohne es zu tun.

In der Knospe Festigkeit
wirkt ein Fließen – einfach so.

Der Knospe Sehnsucht
wirkt als Kraft –
und so öffnet sich – Blatt um Blatt –
die Knospe hin zu ihrer Blüte.

Jedes Blatt sich schmerzlich öffnend
lässt los der Knospe Festigkeit
um zeitlos in des Raumes Weite
zu erblühen
im Vertrauen ihres Blume-Seins.

© Christin Butschek

~~~~~~~~~~~~

25.06.2023
Momo

In einem Gespräch mit einem Herzensmenschen kam die Rede auf das Buch „Momo“. Es ging darum, wie es ist, wenn ein großes Stück Arbeit vor einem liegt und wie ich selbst damit umgehe. Ich sehe im Augenblick des Tuns nicht das ganze Projekt – sondern bin immer genau bei dem, was ich gerade jetzt tue. Dabei das ganze Projekt immer vor Augen zu haben – wie viel da zu tun ist – das würde mich total bremsen – ein Großteil meiner Energie würde nicht im Augenblicklichen Tun landen, sondern würde sich im Ausmaß des Projekts verlieren.
Im Gespräch darüber erfuhr ich über Momo und Beppo Straßenkehrer.

Jeden Tag fegte er eine große lange Straße. Er tat es langsam und stetig – und meiner Meinung nach bewusst. Er machte einen Schritt, einen Atemzug und einen Besenstrich. So arbeitete er in seinem eigenen Rhythmus: Schritt-Atemzug-Besenstrich. Und genau in dieser steten Arbeit kamen ihm Gedanken – die manchmal nicht in Worte zu fassen waren.

Wer kennt das nicht, in einer „monotonen“ Arbeit (wo der Kopf leer ist – z.B. bügeln oder putzen oder Unkraut jäten) sich dem Fluss dessen hingeben, was gerade ins Herz fließt.

Und Beppo Straßenkehrer erklärt es Momo auch sehr eindrücklich. Wie es ist, wenn man eine lange Straße vor sich hat und denkt, dass man das nie schaffen würde. Und wenn man sich dann beeilt, damit man das schnell hinter sich bringt, kommt das Gefühl, dass es nicht weniger wird.

Und er sagt genau das, was ich bei großen Projekten (z.B. eine große Fläche voll Unkraut) anwende: man darf nie an die ganze Fläche denken – immer nur an den nächsten Schritt – den nächsten Atemzug – den nächsten Besenstrich (und für mich zusätzlich auch, dass ich ich im Moment des gerade vor sich gehenden Schrittes bin). Es ist sozusagen Augenblick – Schritt – Atmen – Tun.
Und man merkt plötzlich, dass man step by step die große Fläche von Unkraut befreit hat. Und es fühlt sich nicht überanstrengt an.

Nun lese ich weiter – bin bei den Zeiträubern und erkenne schon gleich, dass auch dieser Abschnitt in die jetzige Zeit umsetzbar ist.

Ich glaube, dass dieses Buch nicht nur für Kinder geschrieben ist.

~~~~~~~~~~~~

10.05.2023
Ein Samenkorn muss sterben

Ein Samenkorn gibt sich der Finsternis der Erde hin und träumt nicht mehr, „nur“ ein Samenkorn zu sein. Es stirbt (= gibt sich hin) – erwacht hinein in seine wahre Größe.
Dieses Sterben ist zugleich ein Wachsen.
Was lasse ich in mir sterben – um zu wachsen – hinein in meine wahre Größe?

~~~~~~~~~~~~

06.05.2023
Das Senfkorn

Spontan kam mir heute das Senfkorn der Bibel in den Sinn.
„…Es ist das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden. Und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Gartengewächse und treibt große Zweige, sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.“

Für mich geht es beim Senfkorn um dieses „Seins-Bewusstsein“ – nicht um das Senfkorn an sich – sondern um diesen „Keim des Lebens“, der in diesem wirkt.
Dieses Senfkorn ist sich seiner bewusst – dass es ein Senfkorn ist und sonst kein anderer Samen. Es wächst, ohne sich Gedanken zu machen, dass es zu klein ist, um schlussendlich als große Pflanze sichtbar zu sein. Es macht sich keine Gedanken darum, ob oder welche Fähigkeiten es hat und wie es wirken wird. Es stellt nicht in Frage, was es ist. Es ist sich seiner bewusst – unumstößlich – aus seiner Natur heraus.
Und auch wenn es lange in der Erde unsichtbar dem Sonnenlicht entgegenwächst – es zweifelt nicht an seinem „zu Tage treten“. Das Senfkorn fühlt sich als das, was es ist. Es fühlt sich nicht klein oder unzulänglich – nein – es fühlt sich als das, was es von Natur aus ist – ein Senfkorn. Und dieses Bewusstsein über die Natur seiner Selbst – dieses unumstößliche und nicht angreifbare Bewusstsein seiner wahren Natur – von Moment zu Moment – in jedem Augenblick wirkt und verkörpert sich und wirkt aus sich selbst heraus.

Niemand stellt das Senfkorn in Frage, wenn es gesät wird oder hindert es daran, zu wachsen – sich zu zeigen. Wird es nicht mit einer Gewissheit des Wachsens gesät?

Das Senfkorn erinnert mich an meinen Bewusstseinszustand von Moment zu Moment. Fühle ich mich als das, was ich in meinem Innersten – in meinem Kern – in meiner Essenz bin?
Vertraue ich – auch wenn ich „nur“ um den Samen weiß und sich noch nichts manifestiert hat?
Wirke ich aus mir selbst heraus oder aus bestimmten Rollen heraus, mit denen ich mich identifiziere?
Bin ich mir der Natur meiner selbst bewusst? Fühle ich meine Potentialität – wie immer sie dann im Sichtbaren erscheinen mag?

Vertrauen – Essenz – Gewissheit – Potentialität – Bewusstsein – Fühlen – ICH BIN

~~~~~~~~~~~~

03.05.2023
Retreat – LOG 1

Ich gehe in dieses Retreat als eine Zeit, in der es rein nur um mich geht. Ich sehe diese Zeit nicht als ein „Raus aus dem Alltag“ oder „Abstand zu jemandem oder etwas bekommen“. Ich bin rein nur mit mir da. Nichts Vergangenes zählt – nichts im Voraus zählt. Und dies ist sozusagen auch der Kern dieser Zeit: Ich und der Moment

ICH und DER MOMENT
ICH und MEIN MOMENT
ICH und MOMENT
ICH MOMENT

Ja – ich selbst bin Moment – ereigne mich von Moment zu Moment. Und der Moment weiß nichts vom nächsten Moment.

Ich bin in der Natur unterwegs. DIE WEITE, die mir begegnet – die stille Weite, die sich auch in mir fühlen lässt.
Ich gehe und lasse mich einfach führen – ohne vorher zu wissen, wie und wohin ich gehe.
Ich gehe einfach los. Nicht einmal zu dem „nackten Baum“ (dem ich am Vormittag begegnete) – gehe ich. Ich nehme es mit nicht vor, zum Baum zu gehen. Alleine der Gedanke macht ihn mir etwas enger. Ich gehe einfach – und plötzlich ist er da. Es ist ein anderes Erleben. Ich „greife“ nicht nach ihm oder fixiere mich auf ihn. Ich nehme ihn einfach wahr – mein Kopf ist leer – keine Zwiesprache – keine „Botschaft“ von ihm holen – einfach nur selbst sein und das Sein des Baumes wahrnehmen.
Der Baum ist „nackt“. Keine Blätter, Knospen, Blüten, Früchte – er steht da mit seinem nackten Sein – lässt sich nicht bewerten nach äußeren Facetten. Ich und der Baum sind einfach.

Nicht ICH bestimme, den Baum zu sehen. Ich lasse es geschehen, was mir begegnet. Ich lasse mich geschehen – ich lasse alles rund um mich geschehen.
Ich fühle mich weit und losgelöst – WILL keine Verbundenheit mit der Natur fühlen – es ist, als ob diese Weite und dieses Losgelöstsein – losgelöstes Sein – mich mitten drinnen sein lassen – mich verbunden sein lassen – ohne dass ich eine Intention setze dafür. Ich brauche mich nur sein lassen – und ich bin in Verbundenheit.

~~~~~~~~~~~~

02.05.2023
Jetzt ist es möglich

Jetzt ist es möglich, meinen Retreat-Tagen im April Ausdruck zu geben. Es hat seine Zeit gebraucht, alles in mir „ankommen zu lassen“. Ein Retreat endet nicht mit dem letzten Tag. Ein Retreat wirkt sehr stark nach. Erlebtes ist noch immer in Bewegung und will einfach noch gefühlt werden – ohne Worte.

Nun fühle ich, dass ich dieser Zeit nun mit meinen Worten einen weiteren Fühlraum gebe. Diese Zeit des „Seins im Moment“ – wo niemand etwas von mir wollte – ich nichts wollte – ich einfach von Moment zu Moment lebte – war eine sehr eindrucksvolle Zeit. Diese Tage haben mich innerlich verändert. Ich begegne der äußeren Welt mit einer viel stärkeren Selbstverbundenheit. Und es gibt Phasen, wo mich das, was ich in dieser äußeren Welt wahrnehme, traurig macht und zeitweise überfordert. Dann richte ich mich wieder aus – auf mein Sein – das sich wie Zuhause anfühlt.

~~~~~~~~~~~~

23.04.2023
Selbstverständlichkeit

Selbstverständlich – fraglos – ohne Worte darüber zu verlieren. Etwas tun – fraglos tun. Ja – das kenne ich und es fühlt sich gut an – es fühlt sich vom Herzen kommend an – und Herz braucht keine Erklärung von warum und wieso.

Und gleichzeitig gibt es ein „selbstverständlich“, das sich anders anfühlt.
Etwas, das einmal etwas Besonderes war – das Herz berührte – innerlich bewegte – verliert plötzlich seinen Zauber und seine Berührtheit.
Etwas verkommt zur Routine und ist kein gefühltes „Wunder“ oder „wunderbar“ mehr.
Wertschätzung im Herzen und innere „Selbst-Dankbarkeit“ geht verloren – geht in der Wiederholung oder der „Selbstverständlichkeit“ verloren.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ich morgens aufstehe und meine Wege gehen kann – meine Hände und Füße mir dienen.
Es ist nicht selbstverständlich, dass ich über meinen Körper selbst bestimmen kann.
Es ist nicht selbstverständlich, jemandem eine Freude zu bereiten – immer wieder.
Es ist nicht selbstverständlich, von jemandem Geschenke zu empfangen – immer wieder.
Es ist nicht selbstverständlich, dass es mich hier auf Erden gibt.
Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Blume blüht oder Bäume wachsen.

Vieles könnte ich da noch anführen – und schlussendlich erkenne ich, dass es um die Wertschätzung und inneren Dankbarkeit geht.
Ja – eine innere „Selbst-Dankbarkeit“, die meiner Welt im Alltag eine andere Farbe gibt und mich selbst anders strahlen lässt. Es gibt auch diese unbestimmte Dankbarkeit – einfach Dankbarkeit zu fühlen, die sich dann ohne es zu wollen, über alle Dinge zieht, die mir begegnen. Einfach Dankbarkeit an sich im Herzen fühlen und es ist, als würde die Sonne in mir scheinen.

~~~~~~~~~~~~

~~~~~~~~~~~~

20.04.2023
Der Moment als Stimme meines Seins

10 Tage „Stille-Retreat mit mir selbst“ in einer wunderbaren Landschaft und tiefgehender Eigenreflexion liegen hinter mir. Ich fühle mich er-füllt von vielen inneren Eindrücken und Seins-Erfahrungen. Alles in mir wirkt sehr nach und ist in Bewegung.
Zunächst mein Résumé:
Mein Retreat hat mich tiefer in mich hinein öffnen lassen. Ich habe in berührendster und innerlich bewegendster Weise erlebt, den Moment wahrzunehmen und ihn (und somit mich selbst) sich vollziehen zu lassen.
Die für mich wunderbare Natur und die Stille ließen mich in mich selbst loslassen – mich auf mich selbst/das Ungeplante einlassen und einfach im Moment sein lassen. Ich enthielt mich und entließ mich in die Weite meines Raumes des Seins – das ich bin. Ich ließ mich einfach sein – von Moment zu Moment.

~~~~~~~~~~~~

29.03.2023
Schreiben „müssen“

Seit dem Hochladen der Website geht eine gewisse Zeit der „kreativen Pause“ einher. Der Blog – ein großer Raum für meinen Ausdruck ist. Doch momentan fühle ich einen gewissen inneren „Druck“, wo eine Stimme in mir ruft: du MUSST was schreiben – ist ja ein Blog und wenn da nicht regelmäßig was steht, dann besucht niemand mehr diese Seite.
Meine Cranio-Therapeutin sagte heute: eine Erfahrung jeden Künstlers

Ja – ich kann nicht aus einem „Muss“ heraus schreiben. Ein Vertrauen haben, dass die Impulse zu schreiben kommen – in kürzeren Zeitabständen.
Nein – nicht irgendwelche „Techniken“, die mich zum Schreiben führen.

Mein Schreiben empfinde ich als Kunst – die „Kunst des Wortes“. Kunst verbinde ich mit Eintauchen in mich selbst – und mich von meinem Innersten führen lassen.
Und so empfinde ich kreative Pausen als Zeit des Eintauchens – um dann in einem ungewollten und unbedarften Moment (inspiriert von was auch immer) mit etwas Unerwartetem aufzutauchen.
Kunst lebt vom Ungewollten – wirkt durch das Unbedarfte – entspringt aus dem Unerwartetem.

~~~~~~~~~~~~

23.03.2023
Mein erster wirklicher „Flug des Schreibens“

Heute ist wahrlich ein besonderer Tag. Persönlich – astrologisch (Pluto tritt in das Zeichen Wassermann) und was mein „mich zeigen“ betrifft.
Ich lade meine Website www.einfach-im-moment-sein.at hoch.
Und zum ersten Mal fühle ich, dass das, was sich damit ausdrückt, wirklich „Meines“ ist. Das Gefühl eines ersten Fluges – wo ich mich wirklich getragen fühle in dem, was ich von mir zeige. Ich habe mich entschieden, auch einen Blog zu schreiben. WAS ich da schreiben werde – ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau. Es war so felsenfest dieser Impuls da, dass auch ein Blog sein soll. Ich schreibe, was ausgedrückt werden will – aus mir heraus – ganz ich und was mich bewegt.

I’m flying – what a magic moment!

Fotos: privat und pixabay.com